Ätherische Öle

Gegen multiresistente Keime

Multiresistente Keime werden ein immer größeres Problem unserer Zeit. Können ätherische Öle dagegen helfen?

Gegen multiresistente Keime helfen unter anderem folgende Öle: Lavandin, Lavendelöl, Oregano, Zimtrinde, Teebaum, Sandelholz, Lemongras, Cajeputöl, Angelikaöl, Linaloe, Manukaöl und Niaouli.

Besonders empfehlenswerte Trägeröle sind Jojobaöl, Mandelöl und Johanniskrautöl.

Mischung Nummer 1

Vermischen Sie hierbei vier Tropfen Lavendelöl mit jeweils drei Tropfen Manukaöl und Lemongras. Diese Mischung hilft besonders gut gegen Bakterien, sie regeneriert die Haut und lindert den Juckreiz.

Kleinere Wunden werden mit bis zu zwei Tropfen dieser Ölmischung betropft und dann mit einem Verband abgedeckt. Passen Sie auf, dass kein Dreck in die Wunde kommt. Die Anwendung geschieht in den ersten drei Tagen mehrmals am Tag, nach drei Tagen nur noch einmal am Tag.

Handelt es sich um größere Wunden, kann man zum Beispiel einen Wundhonig herstellen. Dazu stellt man eine bis zu fünfprozentige Mischung aus Honig und der oben genannten Ölmischung her. Achten Sie darauf, dass es steriler Honig sein sollte, den man verwendet. Den Honig trägt man auf die Betroffenen Hautstellen auf und deckt ihn dann mit einem Verband ab.

Zum Reinigen der Wunden kann man Teebaumhydrolat oder auch Rosenhydrolat verwenden.

Bitte beachten Sie, dass die direkte, pure Verwendung der Ölmischung nur auf wirklich kleine Wunden geschieht. Wenn man ätherische Öle ohne Trägeröl aufträgt, kann es passieren, dass die Haut sehr stark austrocknet, was einer Wundheilung bei größeren Flächen Schwierigkeiten bereiten kann.

Mischung Nummer 2

Diese Mischung ist besonders zur Hautpflege gedacht und sollte als tägliche Waschung durchgeführt werden.

Die Mischung es besonders Hautpflege, sie regt das Lymphsystem an, hilft gegen Pilzerkrankungen und kann bei multiresistenten Keimen helfen.

Für diese Mischung brauchen Sie

4 Tropfen Palmarosaöl

4 Tropfen Oreganoöl

4 Tropfen Rosenholzöl

4 Tropfen Geranienöl

Mischen Sie die ätherischen Öle in jeweils 60 ml Rotöl und 30 ml Mandelöl.

Zur Anwendung gibt man jeweils drei Tropfen dieser Mischung in das Waschwasser.

Da sich eine solche Ölmischung aber nicht mit dem Wasser vermischt, benötigt man einen Emulator, der dafür sorgt, dass eine Auflösung der Öle im Wasser erfolgt. Dazu nimmt man am besten etwas Sahne oder Milch.

Waschen Sie jeden Tag mindestens einmal die betroffenen Hautstellen damit. Besser ist es, dies zwei- oder dreimal am Tag durchzuführen.

Mischung Nummer 3 - für die Atemwege

Mischen Sie zwei Tropfen Oregano Öl und zwei Tropfen Niaouli Öl in 5 ml Johanniskrautöl.

Die Verwendung findet rein äußerlich statt, indem man die Nasenlöcher mit dem Öl einreibt. Durch das Atmen gelangen die Wirkstoffe in die Lunge, wo sie ihre Arbeit verrichten können. Diese Ölmischung hat eine antibakterielle Wirkung.

Mischung Nummer 4

Auch die folgende Mischung richtet sich wieder an die Atemwege und gleichzeitig auch auf die Pflege der Haut.

Sie brauchen dafür jeweils fünf Tropfen Sandelholzöl, Teebaumöl, Niaouliöl und Thymianöl thymol.

Diese Öle mischen Sie in 50 ml Rotöl.

Eine Verwendung findet nur äußerlich statt, indem man die Nase bzw. die Nasenlöcher damit einreibt. Die Wirkstoffe gelangen dadurch in die Atemwege, außerdem wird die Nasenhaut gepflegt.

Die Wirkung dieser Mischung ist antiviral und antibakteriell, sie pflegt die Schleimhäute und kann gegen multiresistente Keime wirken. Diese Wirkung wurde in klinischen Tests belegt.

Die Anwendung sollte mindestens vier mal am Tag stattfinden. Alternativ zum Einreiben der Nase kann man auch ein Papiertaschentuch mit etwas Öl trinken und dies dann wie einen Tampon in die Nase stecken.

Will man die Öle nur inhalieren, so verzichtet man auf das Rotöl als Trägeröl und gibt zwei Tropfen der Mischung in einen Inhalator oder in eine Schüssel heißes Wasser.

Eine alternative Mischung zu dieser Mischung wäre jeweils ein Tropfen Angelika Öl und Oreganoöl, zwei Tropfen Sandelholz Öl auf 10 ml Johanniskrautöl.

Mischung 5

Diese Mischung es besonders geeignet zum Mundpflege. Sie erfrischt den Atem, hilft gegen Soor, gegen Aphten und kleine Wunden.

In diesem Fall ist aber die vorbeugende Wirkung gegen multiresistente Keime interessant, um die es hier geht.

Mischen Sie

3 ml Teebaum Öl, 2 ml Pfefferminzöl, 2 ml Manukaöl und 2 ml Lavendelöl in 1 ml Mulsifan, das ist ein Emulgator, der dafür sorgt, dass sich die Mischung mit Wasser mischen lässt.

Geben Sie ein paar Tropfen dieser Ölmischung in ein Glas lauwarmes Wasser und spülen Sie viermal am Tag ihren Mund damit. Sie können damit auch Gurgeln.
















Letzte Änderung am Freitag, 23.6.2017, 12:27:07 Uhr






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