Naturkosmetik – Natürliche Schönheitspflege

Naturkosmetik und sonst nix!

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich einen Kopf darüber machen, was sie essen und trinken, dann sollten Sie auch darüber nachdenken, wie Sie ihren Körper von außen pflegen.

Natürliche Kosmetik und Pflege ergänzt die natürliche Nahrung im Bestreben, dem Körper möglichst viel Gutes zu tun. Man muss sich immer vor Augen halten, dass das, was man auf die Haut aufträgt, auch in den Körper eindringt, denn nicht umsonst ist die Haut das größte Organ des Körpers. Jede Cream und jedes Mittel, das Sie auf ihre Haut auftragen, gelangt in den Blutkreislauf und damit in den gesamten Körper. Deswegen sollte es Ihnen wichtig sein, dass Sie natürliche und verträgliche Stoffe verwenden, die Sie zur Körperpflege bzw. auch für Ihre Schönheitspflege verwenden.

Seit ein paar Jahren hat sich dafür der Begriff Naturkosmetik durchgesetzt, der beschreibt, dass diese Kosmetika natürlich und unbelastet sind, sodass sie den Körper nicht negativ belasten.

Naturkosmetik und sonst nix!

Naturkosmetik und sonst nix!

Schon in der Antike wusste man von der Durchlässigkeit unserer Haut, die zwar nach außen hin einen Schutzwall gegen Eindringlinge und Schmutz bietet, die aber zum Beispiel Sauerstoff und auch viele andere Stoffe in den Körper hinein lässt. Dieses Wissen wird heutzutage auch intensiv für medizinische Produkte verwendet, zum Beispiel wenn man Salben aufträgt, die dann eine bestimmte Wirkung im Körper auslösen soll. Dies ist meist einfacher und unschädlicher als zum Beispiel die Einnahme von Tabletten oder Spritzen. Das beste Beispiel, das es dafür möglicherweise gibt, sind Nikotinpflaster für Menschen, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Hier wird von außen ein Nikotinpflaster auf die Haut aufgeklebt, sodass durch die Haut Nikotin in den Körper gelangt, wodurch der Entzug erleichtert werden soll.

Bereits vor einigen Jahrzehnten hat unsere moderne Wissenschaft herausgefunden, dass diese Wirkung auch die ätherischen Öle haben. Eine Entdeckung übrigens, die die Naturheilkunde schon vor hunderten bzw. tausenden von Jahren gemacht hat. Aber wenigstens ist es jetzt auch wissenschaftlich bestätigt.

Ätherische Öle haben die Fähigkeit, durch ihre Düfte und durch ihre Inhaltsstoffe unser Befinden zu beeinflussen, ebenso auch unsere Gesundheit. Ätherische Öle dringen durch die Haut ein und üben auf unseren Organismus eine Wirkung aus. Gleiches gilt für die Duftstoffe der ätherischen Öle, die direkt eine Wirkung in unserem Gehirn auslösen.

Ein ganz einfaches Beispiel ist das Vanille-Öl: der Duft der Vanille löst sofort ein angenehmes Gefühl aus, ohne dass man möglicherweise aktiv wahrnimmt, dass man überhaupt Vanille gerochen hat. Die Wirkung ist einfach da.

Doch zurück zur Kosmetik: Laut Wissenschaft soll 60 % von dem, was auf unsere Haut kommt, auch in den Körper gelangen. Das bedeutet nichts anderes, dass, wenn eine Frau in ihrem Leben ungefähr 15 Kilo Kosmetik auf ihre Haut aufträgt, und das scheint heutzutage ein ungefährer Mittelwert zu sein, davon mindestens acht Kilo direkt in den Körper gelangen. Was das bedeutet, sollte Ihnen jetzt klar sein: alle chemischen Stoffe, die in solchen Kosmetika enthalten sind, gelangen in ihren Körper!

Das Problem dabei ist, dass viele Chemikalien noch relativ neu sind und dass es dafür keine Langzeitstudien gibt. Das bedeutet, dass Sie Stoffe in Ihren Körper hineinlassen, von denen heutzutage niemand weiß, ob sie vielleicht Krankheiten oder Krebs auslösen, selbst wenn das erst in 10, 20 oder in 30 Jahren ist.

 

Deswegen natürliche Mittel verwenden!

So, wie es heute inzwischen normal ist, dass man möglichst natürliche Nahrung zu sich nimmt, sollte man auch dazu übergehen, dass man bei der Körperpflege möglichst natürliche Mittel verwendet, wenn man besonders viel Wert auf seine Gesundheit legt. Gleiches gilt übrigens auch für den Umweltschutzgedanken, denn Chemikalien, die nicht produziert werden, können auch die Umwelt nicht belasten. Hinzu kommt, dass viele käuflich zu erwerbende Kosmetika inzwischen aus mineralischen Fetten und Ölen bestehen, die wiederum aus Erdöl gewonnen werden, oder aus anderen Stoffen, die extra dafür angebaut werden, was meist ebenso negativ für die Umwelt ist.

 

 

Natürliche Kosmetika – eine Zeitfrage?

Nun hat nicht jeder die Zeit, sich stundenlang in die Küche zu stellen und irgendwelche Salben und Shampoos selber anzurühren. Das ist leider so, und daran kann man meist auch schwer etwas ändern.
Allerdings sollte sich zumindest jeder die Zeit nehmen, diese natürlichen Kosmetika zu besorgen und anzuwenden, wenn er es ernst meint mit einem, seinem (!), gesunden Körper.

Wenn man seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, sollte man zumindest natürliche Kosmetika verwenden, die man dann eben käuflich erwirbt.

 

 

 

 

Bild: Fotolia

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