Schädliche Inhaltsstoffe – Gesunde Inhaltsstoffe

Achten Sie auf natürliche Inhaltsstoffe

Konservierungsmittel

Wenn man ein Produkt möglichst lange haltbar machen will, so verwendet man Konservierungsmittel. Das ist bei der Nahrung so, und das ist auch bei kosmetischen Mitteln so.

Generell ist daran nichts auszusetzen, da es auch Konservierungsmittel gibt, die auf rein pflanzlicher Basis hergestellt sind und die keinen Schaden anrichten. Nur werden diese Stoffe meistens nicht verwendet, wenn es um „Fertigkosmetika“ geht. Die Industrie verwendet überwiegend chemische Konservierungsmittel.
Das Problem dabei ist bloß: Niemand wird Ihnen sagen können, wie sich solche chemischen Konservierungsmittel langfristig auf ihre Gesundheit bzw. auf ihren Körper auswirken. Noch schlimmer ist: diese Frage kann ihn niemand für einen einzelnen Stoff beantworten, und schon gar nicht wird Ihnen jemand die Frage beantworten können, wie es denn aussieht, wenn mehrere Stoffe zusammenwirken. Denn inzwischen ist bekannt, dass selbst an sich harmlose Stoffe eine problematische Wirkung haben können, wenn sie mit anderen chemischen Stoffen zusammen wirken.

Nicht dass Sie jetzt denken, dass sich hier Panik schüren will! Aber meine Meinung ist, dass, solange man nichts genaues weiß, man sich vorsichtig verhalten sollte, denn es geht schließlich um die Gesundheit.

Achten Sie auf natürliche Inhaltsstoffe

Achten Sie auf natürliche Inhaltsstoffe

„Industrielle“ Kosmetika

Lassen Sie mich bei den Farbstoffen beginnen, die Sie zum Beispiel in Make-up finden können. Es ist kurz und einfach gesagt so, dass manche von ihnen im Verdacht stehen, Krebs auslösen zu können. Zu diesen Farbstoffen gehören sogenannte aromatische Amine, die zum Teil schon verboten sind, zum Teil aber auch nicht.

In industriell gefertigten Kosmetika findet man außerdem teilweise Stoffe, die die Schleimhaut reizen können, oder die Allergien auslösen können. Dies sind zum Beispiel Stoffe wie Brom, Jod oder Chlor. Da solche Stoffe normalerweise nicht mit ihrem echten Namen aufgeführt werden, sollte man auf die Bezeichnungen Bromo, Jodo oder Chloro achten, die auf die Verwendung dieser Stoffe hinweisen. Diese Stoffe stehen im Verdacht, Krebs auslösen zu können.

Generell ist es meiner Meinung nach ein Problem, wenn es um die Zutatenliste auf kosmetischen Produkten geht. Denn laut Verordnung der EU ist jeder Hersteller zwar dazu verpflichtet, alle Inhaltsstoffe aufzuführen, nur leider steht in diesem Gesetz nichts davon, dass der Normalbürger dies auch verstehen können muss.

Oft findet man lateinische Bezeichnungen, englische Bezeichnungen oder Fachbezeichnungen. Die Bezeichnung Aqua für Wasser ist dabei wohl noch die einfachste, warum Bienenwachs aber als Cera Alba bezeichnet werden darf, ist mir schon schleierhaft. Fragen Sie doch einmal ihre Oma, was Cera Alba ist, und sie wird es ihnen sicherlich nicht beantworten können. Tatsache ist aber, dass sie es sich 100 % schon einmal auf die Haut aufgetragen hat.

Die Antwort, warum das so ist, ist natürlich klar: wenn auf eine Produkt etwas stehen würde, was der Kunde möglicherweise als schädlich identifizieren könnte, würde es sich nicht mehr verkaufen können. Das zumindest ist meine Meinung dazu.

Aber zurück zu den Inhaltsstoffen. Früher wurde in vielen kosmetischen Mitteln Formaldehyd zur Konservierung verwendet. Dieses Formaldehyd ist bekanntermaßen wirklich kein gesundheitsförderndes Mittel, weiß man doch heute, dass es Allergien auslösen kann, dass es die Schleimhäute reizt, dass es ein Nervengift ist und dass es wahrscheinlich Krebs auslöst. Gott sei Dank wurde dieses Formaldehyd in den meisten Ländern verboten. Allerdings sollte ausdrücklich davor gewarnt werden, wenn man in armen Ländern günstige Kosmetika einkauft, zum Beispiel im Urlaub. Denn was darin enthalten ist, kann wirklich niemand sagen!

Ein Ersatzstoff für das früher verwendete Formaldehyd sind sogenannte Parabene, die normalerweise kaum eine reizende Wirkung in irgendeiner Form haben. Diese Parabene sind wesentlich unbedenklicher als das Formaldehyd, man erkennt sie meist an den Wörtern Methyl, Ethyl oder Probyl. Allerdings, und nun kommt schon wieder eine schlechte Nachricht, gibt es vage Hinweise dafür, dass diese Parabene die männliche Fortpflanzungsfähigkeit negativ beeinflussen und dass Frauen davon möglicherweise verstärkt Brustkrebs bekommen können. Auch hier sieht man wieder, dass selbst als bisher relativ ungefährlich eingestufte Stoffe plötzlich gravierende negative Eigenschaften haben könnten.

Nun wäre es müßig, alle Stoffe einzeln aufzuführen, auf die man besser verzichten sollte.

 

Deshalb hier die Top 10 der Stoffe, die man nicht an seinen Körper heranlassen sollte.

Es gibt mehrere chemische Farbstoffe, die dazu gehören, insbesondere jedoch die aromatischen Amine, wie zum Beispiel das Phenylendiamin PDA oder das sogenannte 2,5 Toluylendiamin 2,5-TDA.
Diese Stoffe findet man in vielen Haarfärbemitteln.

Sogenannte PEG/PEG – Derivate
Diese Stoffe sind Emulgatoren, die Wasser mit Fett verbinden können. Das Problem an diesen Mitteln ist, dass sie die Haut derart beeinträchtigen können, dass schädliche Stoffe wesentlich leichter in den Körper gelassen werden. Oft erkennt man diese Stoffe an der Abkürzung PEG.

Formaldehyd und deren Untergruppen
Formaldehyd wurde früher oft als Konservierungsmittel verwendet. Formaldehyd kann unter anderem Hautbeschwerden auslösen. Man findet Formaldehyd teilweise noch in Nagellack oder Nagelhärtern.

Künstliche Aromastoffe
Die moderne Chemie ist heute in der Lage, fast jedes Aroma künstlich nachzubauen. Oft ist es so, dass diese Stoffe aus Petroleum gewonnen werden, also aus Erdöl. Die Wissenschaft geht davon aus, dass solche Stoffe möglicherweise dafür verantwortlich sind, dass verstärkt Schwindel auftritt, das manche Menschen mit gereizter Haut darauf reagieren und das Hautflecken auftreten können.

Der Begriff Aromastoff ist eigentlich positiv besetzt, da ein Aroma meist als angenehm empfunden wird. Tatsächlich ist das bei den künstlichen Aromastoffen aber nicht immer der Fall, da manche Aromen allein dafür eingesetzt werden, um schlechte Gerüche zu überdecken.
Wenn Sie solchen Aromastoffen aus dem Weg gehen wollen, sollten Sie darauf achten, dass natürliches Aroma verwendet wird.

Halogenorganische Stoffe
Diese Stoffe gelten als allergieauslösend und stehen in Verdacht, krebserregend zu sein. Darin enthalten sind oft die Grundstoffe Chlor, Jod und Brom.

Parabene
Parabene werden heutzutage als Ersatz für Formaldehyd verwendet. Sie sollen kosmetische Produkte haltbarer machen. Leider können Sie bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen führen. Man kann diese Stoffe an den Wörtern Butyl-, Ethyl- und Propyl- erkennen.

Methylisothiazoline
Diese Stoffe werden ebenfalls als Konservierungsmittel eingesetzt. Sie können Allergien auslösen und Eiweiß in der Haut und im Körper verändern.

Paraffine
Paraffine sind Stoffe, die aus Erdöl hergestellt werden. Zu den Paraffin gehören auch die Vaseline und Silikonöle.
Solche Paraffine findet man oft in Salben und Cremes, in Augenbrauenstiften oder in Enthaarungswachs. Wenn man größere Mengen davon auf die Haut aufträgt, verklebt die Haut und es können sich unter anderem Pickel bilden. Zudem hat man herausgefunden, dass einige dieser Paraffine sich in der Leber, in den Nieren und auch in den Lymphknoten im ganzen Körper ansammeln. Welche Wirkung daraus im Laufe der Zeit entsteht, bleibt abzuwarten.

UV-Filter
Man hat inzwischen herausgefunden, dass viele Sonnenschutzmittel Stoffe enthalten, die möglicherweise wie Hormone wirken. Einige davon wurden sogar in der Muttermilch nachgewiesen. Dazu gehören zum Beispiel Stoffe wie Oxybenzon, Benzophenone-3, OMC, OD-PABA usw.

SLS
Sodium Lauryl Sulfate reinigen die Haut, weshalb sie in einigen Mitteln enthalten sind. Allerdings können sie auch Irritationen der Haut auslösen, sie können den natürlichen Fetthaushalt der Haut negativ beeinflussen und somit für eine trockene Haut verantwortlich sein. Zudem geht man inzwischen davon aus, dass die Filterwirkung der Haut gegenüber schädlichen Stoffen teilweise außer Kraft gesetzt wird.

Wie kann ich aber echte Naturprodukte finden?

Nun ist es ja so, dass es nicht ganz so einfach ist, wirklich echte Naturprodukte zu erkennen.
Für Nahrungsmittel gibt es ja inzwischen einige verbindliche Zertifikate, die aussagen, dass in einem Produkt wirklich Öko drin ist, wenn Öko darauf steht.

Für Körperpflege und Kosmetika ist dies leider noch nicht der Fall. Es gibt zwar einige verschiedene Ansätze, die aber leider nicht verbindlich sind. So reicht es teilweise schon aus, wenn auch nur ein Stoff ökologisch ist, um das ganze Produkt als ökologisch bezeichnen zu dürfen.
Es gibt inzwischen auch ein Gütesiegel „Kontrollierte Naturkosmetika“, mit dem einige Hersteller eindeutig die Aussage treffen wollen, dass in diesem Produkt wirklich alles natürlich ist. Dieses Siegel wird nur nach gründlicher Kontrolle vergeben und scheint der erste richtige Ansatz zu sein, dem Verbraucher Sicherheit zu garantieren.

 

 

 

 

 

 

Bild: Fotolia

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