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Man findet im südamerikanischen Raum einige Bäume, die von den dort ansässigen Einwohnen Palo Santo genannt werden, da Palo Santo übersetzt Heiliger Baum genannt wird. Dieser Name wird also für einige Bäume verwendet, die „heilig“ sind, weil sie eine heilende Wirkung besitzen.
Was bei uns als Palo Santo angeboten wird entstammt normalerweise einem strauchartigem, immergrünem Baum, lateinisch Bursera graveolens genannt. Seine Heimat ist im Norden Argentiniens, in Paraguay, Bolivien, Brasilien, Kolumbien und an der Küste Ecuadors.
Man verwendet diese Bäume gegen allerlei Krankheiten, z.B. gegen Fieber, Rheuma, Geschlechtskrankheiten usw. Und natürlich finden die Hölzer auch Anwendung als Räucherwerk.
Leider gilt dieser Baum inzwischen als vom Aussterben bedroht, da er neben seiner Anwendung als Räucherwerk von den Einheimischen auch als Brennstoff oder Baustoff Verwendung findet.
In Kolumbien findet diese Baumart z.B. Anwendung gegen Erkrankungen wie Rheuma, als Aphrodisiakum, als Insektizid und rituelles Reinigungsmittel. Dazu verbrennt man das Holz und atmet den dadurch entstehenden Duft ein. Dieser Duft soll den Menschen und auch die Plätze, an denen man es verräuchert, reinigen.
Weitere Anwendungsgebiete wären
- Syphilis
- Verdauungsstörungen
- Zur Beruhigung
- Asthma
- Rheuma
- Bronchitis
- Steigerung der Abwehrkräfte
- Bei Wunden und Verletzungen
- Zur Zellregeneration, besonders der Knochenzellen
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