Ätherische Öle

Ätherische Öle rund um’s Thema Operationen



Da ich gerade die letzten Tage im Krankenhaus war, und ich mal wieder Zeit hatte, etwas nebenbei zu schmökern, hab ich hier ein paar Rezepte herausgesucht, die sich rund um das Thema OP drehen.

Beginnen wir bei den OP-Vorbereitungen, wo es zum Beispiel darum geht, Aufregung und Stress gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Hier eignen sich zum Beispiel Öle wie Sandelholz, römische Kamille, Neroli, Baldrian, Weihrauch und natürlich der Lavendel mit seiner sonnigen und beruhigenden Wirkung.



All diese Öle werden natürlich nicht innerlich verwendet, sondern äußerlich per Verdunster eingesetzt. Wenn das Krankenhaus das nicht macht, und das macht wahrscheinlich 1 von 50, dann kann man sich im Vorfeld eine kleine Mischung zusammenmischen und dann auf ein Taschentuch träufeln und daran schnuppern.

Ich stehe dabei wie immer eher auf frische Duftmischungen, weil es im Krankenhaus eh eher muffig riecht als angenehm.

Deshalb mein Rezept:
3 Tropfen Orangenöl oder Mandarinenöl
3 Tropfen Jasminöl
3 Tropfen römische Kamille
zusammenmischen und in ein kleines Fläschchen geben. Im Krankenhaus, wenn möglich, schon 1 - 2 Stunden vor der OP auf ein Tuch träufeln und sich damit neue Kraft und Zuversicht schenken lassen.

Alternativ liebe ich auch die Mischung
3 Tropfen Lavendel
3 Tropfen Rose
3 Tropfen Weihrauch

Wobei die Mischung durch den Weihrauch schon etwas ¨tiefgründiger¨ wird. Die Wirkung ist aber genauso gut.

Beide Mischungen geben als Ruhe und Kraft vor der OP, Stress und Angst kommt nicht mehr ganz so auf.

Nach der OP, wenn man wieder erwacht und wahrscheinlich Schmerzen hat, ist es wichtig, den Schock bzw. Die seelischen Auswirkungen der Verletzung durch die OP möglichst gering zu halten.

Hier kann man auch die beiden oben genannten Mischungen verwenden, es gibt aber noch eine weitere Mischung, die ich empfehlen kann:

3 Tropfen Lavendelöl
3 Tropfen Melissenöl
3 Tropfen Ylang-Ylang

Oder besonders für Kinder und sonnige Seelen
4 Tropfen Mandarinenöl (Kinder lieben Mandarine!)
3 Tropfen Pfefferminze und 2 Tropfen Lavendelöl
Dies ist eine sehr sonnige Mischung, die einem aus der ersten Lethargie nach der OP hilft.

Auch diese Mischung wird natürlich nicht innerlich verwendet, sondern per Inhalation angewandt.

Alle Mischungen lindern vegetativen Stress, sie lösen Ängste, sie beruhigen und schenken Zuversicht und inneres Vertrauen.

Neben einer Anwendung per Taschentuch hat es sich auch bewährt, die Duftmischungen auf eine Kompresse zu träufeln und diese Kompresse dann am Arm oder auf dem Bauch zu befestigen.

Die Wirkung dieser Düfte ist eine willkommene Abwechslung vom Klinikduft, sie lenkt die Aufmerksamkeit vom Klinikgeschehen ab. Die alleinige gedankliche Ausrichtung auf die Operation wird unterdrückt, so dass sich nicht mehr alle Gedanken nur noch um die OP drehen.

Ein besonders schöner und wirksamer Duft in diesem Bereich ist übrigens der Jasminduft. Leider ist das Jasminöl aber sehr teuer, weshalb man damit eher sparsam umgehen sollte.

Jasminöl duftet sehr intensiv blumig, ebenso wie Rosenöl, und hat deshalb eine ausgesprochen beruhigende Wirkung auf unsere Nerven. Besonders empfindliche Menschen werden davon angetan sein.

Gleiches gilt für den Rosenduft, der aber ebenso relativ teuer ist. Der Rosenduft ist glaube ich jedem bekannt. Er dringt jedermann sofort ins Herz und in die Seele, selbst wenn er nicht als angenehm empfunden werden sollte. Seine Wirkung verfehlt er trotzdem nicht, denn er schenkt Vertrauen, gibt Geborgenheit und beruhigt.

Doch zurück zum Geschehen, nämlich der Operation.

Wer einmal nach einer Vollnarkose erwacht ist, der kennt vielleicht das erste Gefühl des ¨wann geht‘s denn nun los¨ oder der Orientierungslosigkeit. Hinzu kommt dann vielleicht noch eine gewisse Benommenheit und Übelkeit. Na, auch da gibt‘s doch ne Mischung mit ätherischen Ölen.

Ölmischung gegen Benommenheit und Übelkeit nach einer OP
10 Tropfen Orangenöl oder Mandarinenöl
5 Tropfen Pfefferminzöl
1 Tropfen Rosenöl
5 Tropfen Zitronenöl
miteinander und geben dann jeweils einige Tropfen davon auf eine Kompresse, die Sie dann auf ihr Krankenbett legen.

Die Zitrusöle und das Minzöl erfrischen den Geist und wecken ihn wieder auf, die anderen Öle helfen allgemein nach der OP.

Diese Duftmischung ist wie eine emotionale Krücke in den ersten Stunden nach der OP, wenn es darum geht, Körper und Geist wieder zu reaktivieren.

Vorsicht
Allerdings sei gesagt: Es gibt wenige Menschen, die eine solche Duftmischung direkt nach einer OP eher als abstoßend empfinden. Dann also bitte nicht verwenden!
Es kann auch zu Kopfweh oder verstärkter Übelkeit kommen, dann ebenfalls nicht verwenden.

Eine weitere Mischung möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:
Sie hilft, Angst nach der OP besser in den Griff zu bekommen. Gerade Kinder und ältere Menschen können in der ersten Zeit nach einer OP möglicherweise in Angst verfallen, ob alles gut verlaufen ist oder ob es gut weiter geht.

Ölmischung gegen Angst nach einer OP
1 Tropfen Rosenöl
5 Tropfen Orangenöl oder Mandarinenöl
1 Tropfen Benzoeöl
2 Tropfen Muskatellersalbeiöl
und nach Wunsch 1 Tropfen Jasminöl

Auch hier geben Sie wieder ein paar Tropfen auf eine Kompresse und legen diese ins Bett.

Diese Mischung entspannt sehr, sie hilft gegen Angst und hebt die Stimmung deutlich an.

Es hilft also, wenn der Patient nach einer OP verwirrt und desorientiert ist, wenn er ständig weint und Angst hat davor, wie es nun weiter geht. Kinder hilft es außerdem etwas, den mangelnden Kontakt mit den Bezugspersonen leichter zu verkraften.

Wie Sie sehen, kann man vor und nach einer OP vieles mit ätherischen Ölen tun, um die Begleitumstände abzufedern.
Bitte achten Sie aber darauf: Verwenden Sie nur hochwertige Öle! Und halten Sie sich bitte an die Ansagen des Klinikpersonals.

Ätherische Öle gegen Hämatome

Bei vielen Menschen ist es ja so, dass sie nach einer OP irgendwo ein Hämatom, im Volksmund blauer Fleck genannt, haben. So auch bei mir.

Diese blauen Flecken lassen sich mit ätherischen Ölen wunderbar einfach ¨verarzten¨, so dass sogar Aromaskeptiker schon mal ins Staunen geraten.

Empfohlene Öle sind Nelkenöl, Thymianöl, Immortellenöl, Kamille blau, Fenchelöl, Arnikaöl, Geranie, Cistrose, Lemongrasöl, Ysopöl und Majoranöl.

Als Trägeröl würde ich Johanniskrautöl oder Jojobaöl empfehlen. Ein gutes Mandelöl geht aber natürlich auch.

Hämatome oder blaue Flecke entstehen dadurch, dass nach einer Verletzung, einer Prellung oder Quetschung Blut in das umliegende Gewebe eindringt und dort verbleibt, bis es vom Körper abgebaut wird.

Es kann jedoch auch ohne Verletzungen zu Hämatomen kommen, etwa wenn ein Äderchen platzt, im höheren Alter, bei einer schlechten Ernährung usw. Darauf möchte ich jetzt aber nicht eingehen.

Besonders zu empfehlen ist hier das Immortellenöl! Man kann es auf kleine Hämatome punktuell pur auftragen.

Größere Flächen sollte man dann aber dennoch eher mit einer Mischung versorgen, die zum Beispiel so aussehen kann:

8 Tropfen Immortellenöl
1 Tropfen Rosenöl
2 Tropfen Lemongras
2 Tropfen Majoranöl
30 ml Rotöl (Johanniskrautöl)
Alles gut mischen und mehrmals am Tag das Hämatom damit einreiben.

Diese Mischung lindert Schmerzen, löst das Blut, so dass es besser abgebaut werden kann, fördert die Heilung.

Generell sei empfohlen, dass Menschen, die eine sehr ¨papierartige¨ Haut haben oder die Kortison verwenden, regelmäßig ein Körperöl mit Immortelle zu verwenden. So wird bereits im Vorfeld Hämatomen vorgebeugt.

Eine Mischung für großflächige Hämatome wäre diese:
Lorbeeröl 5 Tropfen
Immortellenöl 25 Tropfen
Lavendelöl 8 Tropfen
Cistrosenöl 4 Tropfen
gemischt in 30 ml Rotöl oder Mandelöl

Diese Ölmischung träg man äußerlich auf, mehrmals am Tag.
Auch sie lässt Verletzungen schneller heilen und sie lässt Hämatome sich schneller auflösen.

Sollte es neben dem Hämatom gleichzeitig zu Schmerzen an der betroffenen Stelle kommen, kann man noch ca. 10 - 15 Tropfen Cajeputöl hinzu geben.

Eine Ölmischung, die besonders gut für das darüberliegende Hautgewebe ist, ist diese:
5 Tropfen Lavendelöl
5 Tropfen Cistrosenöl
15 Tropfen Immortellenöl

Diese Mischung eignet sich besonders gut, wenn es gleichzeitig zu Hautverletzungen kam. Die Haut wird beruhigt und kann sich schneller heilen.
Geben Sie diese Ölmischung möglichst bald auf die betroffenen Hautstellen, damit sich das Hämatom gar nicht erst richtig etablieren kann und damit die Haut vor weiteren Schäden geschützt wird.


Aber zurück zur Op, in dem Fall zu meiner OP:

Da liegt man dann also in seinem Bett, und nachdem man irgendwann mal weiß, wo man gerade ist und wie man heißt, denkt man, man
könnte ja mal urinieren gehen, damit das Narkosemittel aus dem Körper ausgeschwemmt wird. Also läuft man so los, so gut es eben geht, besucht den Ort der Erleichterung und... Nix geht!

Tatsächlich kann es nach Operationen vorkommen, dass die willentliche Blasenentleerung gestört ist. Die Blase ist also voll und drückt unbequem, nur die Entleerung klappt nicht wie gewohnt.

Doch auch hier gibt es Öle, die helfen können.
Folgende Mischung kann sogar schon nach kurzer Zeit dieses Problem beheben helfen:

Mischen Sie jeweils 3 Tropfen
Teebaumöl, Bergamotteöl, Lavendelöl, Sandelholzöl und Eukalyptusöl globulus miteinander.

Geben Sie dann einige Tropfen auf ein Taschentuch und schnuppern Sie daran.

Alternativ geben Sie einige Tropfen davon auf eine Kompresse und legen diese auf die Blasenregion auf. Oder Sie mischen etwas davon in Mandelöl und reiben dies über der Blasenregion ein.

Es wird außerdem empfohlen, Wärme einwirken zu lassen - sei es durch die Sonne oder durch eine Wärmflasche.



Diese Mischung wirkt schmerzlindernd, sie hilft die Muskulatur zu entspannen und Verkrampfungen zu lösen. In diesem Sinne …
Übrigens: Nach einer OP sollte man viel trinken, damit die Betäubungsmittel der Narkose aus dem Körper gespült werden, ansonsten ist man ewig tranig.















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