| Die Stiche von Insekten werden zunehmend gefährlicher,
weil über den Stachel auch Pestizide und Insektizide
aus den Pflanzen in die Haut gelangen und schwerwiegende
Entzündungen verursachen können.
Die Stiche von Bienen und Wespen verursachen lokale
Reaktionen, ähnlich wie bei Allergien. Nachdem
der Stachel entfernt wurde, benötigt die Haut sofort
etwas Kaltes und Kühlendes, um die Schwellung in
Schach zu halten.
ÄTHERISCHE ÖLE GEGEN INSEKTENSTICHE
Lavendel, Teebaum, Manuka.
Rezepte und Anwendung
Vor allem bei Bienen- und Wespenstichen ist es wichtig,
sofort zu handeln.
Auftupfen
Auf die Einstichstelle einige Tropfen Lavendel pur auftragen.
Es stillt die Schmerzen und bewirkt zugleich, dass so
gut wie keine Schwellung entsteht.
Einreibung
Geben Sie mehrmals hintereinander 1 Tropfen dieser Mischung
pur auf die Stichstelle, bis die Entzündungsreaktion
abgeklungen ist.
Zutaten: 10 Tr. Lavendel, 15 Tr. Teebaum und 5 Tr. Manuka.
Umschläge
Mildern Schwellung und Schmerzen
Zutaten: Jeweils 3 Tr. Lavendel und Teebaum auf etwas
Essig und 1 1 kaltes Wasser. Tränken Sie ein Tuch
damit, und legen Sie dieses auf die Stichstelle auf.
Einige Male wiederholen, bis sich die Beschwerden gebessert
haben.
Ergänzende Maßnahmen bei Insektenstichen
Wenn Sie allergisch gegen Bienen- und Wespenstiche sind
oder wenn Sie in Mund, Nase oder Hals gestochen wurden,
müssen Sie sofort zum Arzt. Eine Selbstbehandlung
kann in diesen Fällen lebensgefährlich sein.
Wenn Sie jedoch nicht zu Allergien neigen und keine
ätherischen Öle zur Hand haben, gibt es eine
andere sehr wirkungsvolle Erste-Hilfe-Maßnahme:
Halten Sie die Einstichstelle unter laufend kaltes Wasser.
Anschließend sollten Sie frisch geschnittene Zwiebeln
auflegen, um die Schwellung zu hemmen und einer Entzündung
vorzubeugen.
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