| "Morgenstund hat Gold im Mund" - dieses
alte Sprichwort können Menschen mit niedrigem Blutdruck
meist nicht bestätigen. Sie kommen nicht in die
Gänge, und bei zu schnellem Aufstehen wird ihnen
schwarz vor Augen. Auch Neigung zu Schwindel und Ohnmacht,
ständig kalte Hände und Füße sowie
schnelle Ermüdbarkeit sind typische Niederdrucksymptome.
Niedriger Blutdruck gilt nicht als gesundheitsschädlich
wie hoher Blutdruck. Er macht den Betroffenen jedoch
das Leben schwer, weil sie nicht auf Trab kommen.
Ätherische Öle bei niedrigem Blutdruck
Kampfer Rosmarin, Wacholder, Eukalyptus, Salbei, schwarzer
Pfeffer, Thymian, Ysop, Pfefferminze
Rezepte und Anwendung
Der wichtigste Muntermacher bei niedrigem Blutdruck
ist Rosmarinöl - in den unterschiedlichsten Anwendungen.
Notfallmaßnahme
Bei Schwindel und drohenden Ohnmachtsanfällen geben
Sie einfach ein paar Tropfen Pfefferminz- oder Rosmarinöl
auf ein Taschentuch und halten es unter die Nase. Gleich
nach den ersten Atemzügen spüren Sie die belebende
Kraft der Öle.
Massagen
Eine zugleich angenehme und wirkungsvolle Maßnahme,
den Kreislauf auf Trab zu bringen. Zutaten: 4 Tr. Rosmarin,
2 Tr. Salbei und 1 Tr. schwarzer Pfeffer auf 2 EL Trägeröl.
Gesichtswasser
Dieses Tonikum macht garantiert wach.
Zutaten: 3 Tropfen Rosmarin in Essig gelöst auf
11 kaltes Wasser. Das Gesicht nach der Reinigung damit
erfrischen.
Morgenbad
Das beliebte Rosmarinbad ist äußerst aktivierend.
Zutaten: 10 Tropfen Rosmarin auf 1/2 Becher Sahne. Falls
Sie frischen Rosmarin zur Hand haben: 50 g Rosmarinblätter
in 1 1 Wasser zum Sieden bringen, 30 Minuten ziehen
lassen, abseihen und in das nicht zu warme Badewasser
geben.
Ergänzende Maßnahmen
Alles, was den Kreislauf anregt, tut dem Blutdruck gut:
morgendliche Gymnastik am offenen Fenster, regelmäßiges,
jedoch mäßiges Ausdauertraining, Sauna und
warm-kalte Wechselduschen. Auch Kaffee und Sekt (ebenfalls
in Maßen) bringen den Blutdruck in die Höhe.
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