| Unter diesem Überbegriff werden Schmerzen der
Muskeln und der Bänder, Sehnen und Gelenke zusammengefasst,
inklusive Verspannungen der Muskeln (Weichteilrheumatismus)
sowie entzündliche und degenerative Erscheinungen
der Gelenke (Arthristis, Arthrose).
Rheumatische Beschwerden entstehen u. a. durch Ablagerung
von Gift- und Schlackenstoffen in Muskeln und Gelenken.
Bei Arthritis handelt es sich um entzündliche,
bei Arthrose hingegen um degenerative Prozesse in den
Gelenken.
Ätherische Öle bei Rheumatischen Beschwerden
Römische Kamille, Lavendel, Majoran, Rosmarin,
Eucalyptus citriaodora, Pfeffer, Ingwer, Thymian, Wacholder,
Zitrone, Cajeput, Teebaum, Fichte, Kampfer
Rezepte und Anwendungen
Es ist wichtig, die Gelenke nach aromatherapeutischen
Wärmeanwendungen zu bewegen und regelmäßig
zu massieren.
Massagen
Sie helfen bei Rheuma, indem sie die Durchblutung anregen
und Schlackenstoffe ausschwemmen. Zutaten: 4 Tr. Wacholder,
5 Tr. Rosmarin, 3 Tr. Eucalyptus citriodora und 5 Tr.
Lavendel auf 50 ml Johanniskrautöl (Rotöl).
Badezusatz
Zur Entspannung der Muskeln.
Zutaten: 3 Tr. Majoran, 3 Tr. Fichte und 3 Tr. Ingwer
auf 1 EL Sahne.
Dieses Badeöl lindert den Schmerz.
Zutaten: 3 Tr. Benzoe, 3 Tr. Kamille und 4 Tr. Lavendel
auf 1 EL Sahne.
Umschlag
Für eine kurmäßige Anwendung.
Auf die betroffene Stelle auftragen und mit einem Tuch
abdecken. 4 Tage lang 2-mal, danach 1-mal täglich
anwenden. Zutaten: 8 Tropfen Rosmarinöl auf 100
g Leinsamen.
Einreibung
Schmerzende Stellen sollten Sie regelmäßig
mit dieser Mischung einreiben.
Zutaten: 3 Tr. Lavendel, 3 Tr. Latschenkiefer und 3
Tr. Kanuka auf 1 EL Johanniskrautöl.
Ergänzende Maßnahmen
Rheumapatienten, die unter Übergewicht leiden,
sollten ihre Ernährung umstellen. Auch Ayurveda
sowie Heilfasten bringen deutliche Besserung. Lassen
Sie auch ärztlich untersuchen, ob ein Mangel an
Vitaminen oder Mineralien vorliegt. Vor allem Kalzium
und Magnesium sind zur Bildung der Gelenkflüssigkeit
wichtig.
|