| Die weitaus häufigste Form von Scheidenentzündung
(Vaginitis) ist die Pilzinfektion mit Candida albicans.
Typische Anzeichen sind Jucken und Brennen der Scheide,
verbunden mit oft unangenehm riechendem, weißlichem
Ausfluss.
Pilzinfektionen der Scheide entstehen bei allgemein
schlechtem gesundheitlichem Zustand und Stress, nach
Antibiotikabehandlung und in der Schwangerschaft. Besonders
gefährdet sind auch Frauen, die die Pille nehmen.
Ätherische Öle bei Scheidenpilz
Teebaum, Myrrhe, Lavendel, Manuka
Rezepte und Anwendungen
Vor allem Teebaumöl ist ein optimales Naturheilmittel
gegen Pilzinfektionen der Scheide.
Vaginalöl
Da die Schleimhaut der Vagina sehr empfindlich ist,
sollte Teebaumöl nach folgendem Rezept verdünnt
werden, um Irritationen der Haut auszuschließen.
Zutaten: 10 Tr. Teebaum, 10 Tr. Manuka und 5 Tr. Lavendel
auf 50 ml Johanniskrautöl (Rotöl). Scheidentampon:
Einen Tampon in das Vaginalöl tauchen, einführen
und 2-mal täglich wechseln. Diese Anwendung sollte
über 2 Wochen erfolgen.
Zum Einreiben: Den äußeren Bereich der Vagina
behandeln Sie ebenso mit Vaginalöl.
Sitzbad
Spült den Pilz weg
Zutaten: 6 Tr. Teebaum und 3 Tr. Myrrhe auf 1 EL Sahne.
In die bis zum Nabel gefüllte Badewanne geben,
am besten 2-mal täglich für mindestens 10
Minuten baden.
Ergänzende Maßnahmen
Pilze lieben Zucker. Verzichten Sie also auf Süßes,
aber auch auf zu viel Weißmehl und Alkohol, denn
auch sie sind zuckerhaltig. Essen Sie regelmäßig
Knoblauch und frisches Gemüse, viel Naturjoghurt
und würzen Sie häufig mit Zitrone. Lassen
Sie auch Ihren Darm auf Pilze überprüfen,
denn sehr häufig springt der Pilz auf den Darm
über.
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