| Die Dermatologie unterscheidet drei Verbrennungsgrade:
Bei Grad Eins ist nur die oberste Hautschicht betroffen,
die Haut ist gerötet und geschwollen. Bei Grad
Zwei bilden sich zusätzlich Blasen, bei Grad Drei
ist die Haut völlig zerstört und regeneriert
sich nicht mehr. Sonnenbrände erreichen in der
Regel Grad Eins oder Zwei.
Die Selbstbehandlung von Verbrennungen und schwerem
Sonnenbrand hat Grenzen. Leichte Verbrennungen ohne
Blasenbildung können Sie selbst behandeln. In allen
anderen Fällen müssen Sie jedoch umgehend
zum Arzt oder ins Krankenhaus.
Ätherische Öle bei Verbrennungen
Lavendel, Teebaum, Kamille, Geranium, Manuka
Rezepte und Anwendung
Das beste Mittel gegen Verbrennungen und Verbrühungen
ist das milde ätherische Öl von Lavendel vera.
Benutzen Sie am besten nur Öle aus kontrolliert
biologischem Anbau.
Erste Hilfe
Tupfen Sie mehrere Male in kurzen Abständen unverdünntes
Lavendelöl direkt auf die verbrannten Stellen.
Es wirkt antiseptisch, wundheilungsfördernd, schmerzlindernd
sowie beruhigend auf die Psyche. Sind die Verbrennungen
großflächiger, geben Sie die Lavendelessenz
auf eine sterile Kompresse, und legen Sie diese auf
die betroffene Hautfläche.
Sonnenbrandlotion
Beruhigt bei gespannter Haut.
Zutaten: 15 Tr. Lavendel und 5 Tr. Teebaum auf etwa
100 ml Mandelöl. Die Mischung sanft auf die schmerzenden
Stellen auftragen.
Ergänzende Maßnahmen
Neben Lavendelöl ist Wasser das beste Naturheilmittel
bei kleineren Verbrennungen. Halten Sie die betroffene
Stelle unter kaltes, fließendes Wasser. Kaltes
Wasser betäubt den Schmerz ebenso wie Lavendel
und verhindert Blasenbildung und Schwellung. Im Anschluß
daran tropfen Sie Lavendel auf die betroffene Hautstelle.
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